Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
liebe Freunde und Interessierte des MS-Zentrums Dresden,
nachdem wir uns im Mai mit Infektionen und MS-Therapien beschäftigt haben, widmen wir uns am 2. Juni um 17 Uhr einem besonders wichtigen Thema: Impfungen.
Impfungen gehören zu den effektivsten Möglichkeiten, sich vor Infektionserkrankungen zu schützen, gerade auch für Menschen mit Multipler Sklerose. Deshalb möchten wir dieses Thema gemeinsam mit Ihnen vertiefen.
Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der GSK-Impfakademie, die uns einen verständlichen Einstieg in das Thema geben wird. Außerdem stellen wir die VAC-MAC-Initiative vor.
Darüber hinaus präsentieren wir Arbeiten zum Thema Impfung aus der Schweiz von Frau Privatdozentin Lara Diehm. Sie hat auch eine Umfrage mitgestaltet, um deren Beantwortung wir Sie herzlich bitten möchten: https://de.surveymonkey.com/r/YVTF8YM
Bitte nehmen Sie nach Möglichkeit bereits im Vorfeld daran teil.
Themen des Podcasts sind unter anderem:
- Was sind Impfungen und wie wirken sie?
- Totimpfstoff-Typen
- Ziele von Impfungen
- Was versteht man unter Herdenschutz?
- Impfstoffherstellung: streng kontrolliert
- Was sind Adjuvanzien?
- Kann man allergisch auf Impfungen reagieren?
- Vorerkrankungen und erhöhte Empfänglichkeit für Infektionserkrankungen
- Was schwächt unser Immunsystem?
- Steckbriefe zu Influenza, COVID, Pneumokokken, Gürtelrose und RSV
- Die 4 wichtigsten Merksätze zu Impfungen bei MS-Patientinnen und MS-Patienten
Wir freuen uns auf Sie am 2. Juni um 17 Uhr! Bringen Sie gerne Ihre Fragen mit, im Live-Format können Sie diese direkt stellen.
Wir möchten Ihnen auch noch ein Update bei der Versorgung mit dem Wirkstoff Fampridin geben, wir hatten ja darüber berichtet.
Aufgrund einer rechtlichen Entscheidung im Zusammenhang mit einem Patentrechtsstreit wurden mehrere Generika mit dem Wirkstoff Fampridin vom Markt genommen und sind derzeit nicht mehr verfügbar. Aktuell ist deshalb nur noch das Originalpräparat Fampyra® erhältlich. Dadurch kann es seit dem 1. Mai 2026 zu höheren Mehrkosten für Versicherte kommen. Nach aktueller Rechtslage müssen diese zusätzlichen Kosten von den Patientinnen und Patienten selbst getragen werden.
Wir bedauern diese Situation sehr und verstehen, dass dies für Sie sehr belastend sein kann. Leider handelt es sich hierbei um eine rechtliche und vertragliche Vorgabe, auf die wir als Ärzte keinen Einfluss haben. Falls es bei der Kostenübernahme oder Versorgung zu Schwierigkeiten kommt, empfehlen wir, direkt mit Ihrer Krankenkasse Rücksprache zu halten, da im Einzelfall unterschiedliche Regelungen oder Kulanzentscheidungen möglich sein können.
Ihr MSZ Dresden




